In der Morgenluft
so hell, so klar
sucht die Sonne den Tag.
Im Osten, wo der Morgen wohnt,
erklimmt sie glühend rot
den Horizont.
Es funkeln Lichtkristalle
über düstre Felder,
Hallen der Nacht.
Noch schwirrt der Geruch
von feuchter Erde, der kühlen Wälder
durchs Morgengrau.
Noch das Gefühl von taunassem Graß
unter den Sohlen -
die laufen,
den Tag einzuholen.
Der Blick gen Westen,
er zeigt
die Schönheit
- eines Engels gleich -
der Vergangenheit
und trübe Erinnerungen
an die Nacht.

14.5.07 20:33

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